Historie der Stiftung Berufliche Bildung

1982

  • Die Stiftung Berufliche Bildung - Arbeitslosenbildungswerk - wird vom Hamburger Senat und der Bürgerschaft ins Leben gerufen, um die berufliche Qualifizierung und Integration von Problemgruppen des Arbeitsmarktes zu betreiben. Die ersten Mitarbeiter/innen werden eingestellt.

1984

  • Die Stiftung Berufliche Bildung (SBB) wird von Bürgermeister Klaus von Dohnanyi und Schulsenator Joist Grolle offiziell eröffnet.
  • Die erste Vollzeit-Alphabetisierungsmaßnahme der Bundesrepublik startet.
  • Rund 1.800 Teilnehmer/innen haben bis Ende des Jahres an Vollzeitmaßnahmen teilgenommen.

1986

  • Auf Beschluss der Bürgerschaft soll die SBB ihre Kapazitäten ausbauen, insbesondere für Qualifizierungen in gewerblich-technischen Berufen.
  • Der Modellversuch „Umschulung von Frauen gemeinsam mit Männern in Zukunftsberufen“, die “Elementarbildung“ sowie die ersten Anpassungsfortbildungen beginnen.

1987

  • Die Räume in der Wendenstraße werden offiziell eröffnet.
  • Die SBB hat fünf regionale Standorte in Harburg, Wilhelmsburg, Barmbek, Wandsbek und Altona.
  • Beginn des BIBB-Modellversuchs „Modulsystem Metallberufe“.

1993

  • Die SBB nimmt an der Gemeinschaftsinitiative „Euroform“ teil und ruft das CBTProjekt ins Leben. Dort werden im Laufe des Jahres fünf Lernprogramme erstellt, später folgen noch zwei weitere.

1994

  • Beginn des BIBB-Modellversuchs „Qualifizierung von bildungsungewohnten Beschäftigten in Klein- und Mittelbetrieben“.
  • Die SBB beschreitet mit dem Offenen Lernen neue methodische Wege.

1995

  • Die SBB leitet einen Modernisierungsprozess ein, um sich zu einem modernen öffentlichen Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln. Marktgerechte Qualifizierung, betriebswirtschaftliche Steuerung, strikte Kundenorientierung und nachweisbare Effizienz und Effektivität im Rahmen eines umfassenden Qualitätsmanagements sind die Eckpfeiler.

1997

  • Der BIBB-Modellversuch „Zeitflexible Umschulung für Frauen“ beginnt.

1998

  • Die Tochtergesellschaft quatra GmbH (Qualifizierungen und Training für Beschäftigte) wird gegründet. 
  • Die animation school hamburg (Qualifizierung zum/r Trickfilmer/in) nimmt ihre Arbeit auf.

1999

  • Die SBB erweitert ihr Portfolio um Angebote in der Dienstleistungsbranche. ServiceKontor Hamburg GmbH übernimmt den Verwaltungsservice der SBB.
  • Die JBH Jugendbildung Hamburg GmbH entsteht aus dem Jugendbereich der Stiftung und dem HBZ.
  • Das Offene Lernen wird jetzt als BIBB-Modellversuch durchgeführt.

2004

  • Die KOM Gesellschaft für Kompetenzentwicklung wird eine Tochtergesellschaft der SBB.

2005

  • Übernahme der operativen Geschäftstätigkeit der SBB durch die Tochter SBB Kompetenz gGmbH nach Reorganisation im Zuge der Hartz-Reform und Neuausrichtung der Hamburg Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik. Die Arbeitsgelegenheiten (AGH) werden zu einem wichtigen neuen Betätigungsfeld der SBB-Gruppe.

2006

  • Zusätzliche Standorte in Wilhelmsburg und Harburg werden eröffnet, die SBB expandiert überdies ins Umland (Schleswig-Holstein, Niedersachsen).
  • Die Tochter zwei P Personalagentur (ehemals SBB Personalagentur) ergänzt die Tätigkeit der SBB Kompetenz durch Arbeitnehmerüberlassung sowie durch professionelle Vermittlung der Teilnehmer/innen in den Arbeitsmarkt.

2007

  • Berufliche Weiterbildung (Fortbildung/Umschulung) erlebt durch die anziehende Konjunktur einen Aufschwung und gilt wieder als nachhaltigste und erfolgreichste Maßnahme zur Reintegration in Arbeit und gegen Fachkräftemangel.
  • Zum Jahresende sind an die 2.000 Teilnehmerplätze besetzt. 
  • Die SBB erzielt mit innovativen Maßnahmen kostengünstig hohe Integrationsergebnisse. Sie verbindet dabei langjährig erarbeitetes Know-how in der Arbeit mit benachteiligten Menschen mit professioneller Leistungsfähigkeit.
  • Neben der Qualifizierung runden Personalvermittlung/Überlassung und Facilitymanagement das Leistungsspektrum der SBB Gruppe ab.
  • Rund 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von über 30 Mio. €.

2009

  • Die Stiftung eröffnet die Produktionsschule Maritime Welten am Standort Barmbek. Die Tochter zwei P Personalagentur übernimmt für die Stadt im Rahmen eines ESF-Projekts die Steuerung des Berufsbildungsförderungsprogramms Weiterbildungsbonus.

2012

  • Aus der Insolvenz kommend wird aus Jugend in Arbeit e.V. die SBB-Tochter Jugend in Arbeit gGmbH.

2014

  • Mit dem Start des ESF-Projekts Servicestelle ZAQ führt die Stiftung Berufliche Bildung nun wieder Maßnahmen selbst durch.

2015

2016

2017

Unternehmen und Betriebe der Stiftung Berufliche Bildung

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